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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Reden

Rede vom 23.08.2007

Individuelle Förderung ist nicht nur ein Schlagwort!

"Frau Präsidentin! Meine Kolleginnen und Kollegen! Mein Manuskript lege ich besser erst einmal beiseite. Frau Beer, wir werfen keine Nebelkerzen, sondern wir erhellen das bildungspolitische Dunkel, das Sie uns hinterlassen haben.

(Beifall von der FDP)

Frau Stotz, Sie haben hier noch einmal ganz persönlich gesagt, was Sie auch schon in Ihrem Antrag nicht verstanden haben, der an einer Stelle
ein bisschen mager ausgefallen ist und an einer
anderen Stelle eher polemisch.

Wir haben das Schulgesetz auf den Weg gebracht
und in Kraft gesetzt, dessen Kernpunkt tatsächlich
die individuelle Förderung ist, die wir sehr ernst
meinen. Sie wissen genau, dass wir vieles auf
den Weg gebracht haben,

(Sylvia Löhrmann [GRÜNE]: Viel Falsches!)

zum Beispiel viele Einstellungen von Lehrern speziell zu diesem Zweck. Sie wagen es tatsächlich, an dieser Stelle zu kritisieren, dass wir einen Antrag vorgelegt haben, der im Kontext individueller Förderung die Hochbegabten- und Begabtenförderung herausstreicht, um dieses Anliegen noch einmal zu präzisieren. Sie haben an dieser Stelle nicht kritisiert, dass wir kurze Zeit danach einen eigenen Antrag präsentiert haben, um die sonderpädagogische Förderung zu stärken. Da frage ich mich: Haben Sie es nicht verstanden, oder wollen Sie es nicht verstehen? Ich kann nur mit dem Kopf schütteln.

(Zuruf von Sigrid Beer [GRÜNE])

Wir wollten an der Stelle deutlich machen, dass
uns die individuelle Förderung eine Herzens-angelegenheit ist. Für uns ist es dabei selbst-verständlich, sowohl die besonders Begabten und die Hochbegabten als auch die besonders Benachteiligten mitzunehmen. ..."

Auszug aus Plenarprotokoll 14/67, S. 7708 ff.

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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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