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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Reden

Rede vom 07.12.2006

Keine Benachteiligung von Gesamtschulen - Bevorzugung wird beendet

"Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es ist doch abstrus, was Sie in Ihrem Antrag formulieren, Frau Beer: Sortieren von Kindern in Begabungsschubladen;

(Sigrid Beer [GRÜNE]: Genau!)

Gesamtschulen für das Arbeiten mit einer heterogenen Schülerschaft bestrafen; gezielte Strategie, Gesamtschulen zu benachteiligen; Arbeit der Gesamtschulen weder verstehen noch wertschätzen; Angriff auf die Gesamtschule; Stiefkind. – Frau Beer, das ist verdammt dick aufgetragen. Sie wissen,was das Gegenteil von Stiefkind ist: Hätschelkind.
Hätscheln heißt verwöhnen, aber nicht
fördern.

(Sigrid Beer [GRÜNE]: Ein angenommenes
Kind!)

Wir wollen Gesamtschüler fördern und fordern. Ihr
Antrag, Frau Beer, ist ideologisch motivierte
Kampfrhetorik.
Jetzt wollen wir einmal die Fakten geraderücken.
Wir alle wissen, dass die Landesregierung zum 1. August 2006 eine zusätzliche Stunde Leitungszeit
für die Schulleitungen jeder Schulform, also aller Schulen in Nordrhein-Westfalen, zur Verfügung
gestellt hat. Das gab es bisher nicht.
Darüber hinaus werden Schulen und Schulleitungen
erheblich von bürokratischen Barrieren befreit.
Die Vorgaben für die Schulprogrammarbeit sind reduziert worden, und die zentralen Lernstandserhebungen sind vereinfacht worden. Das kommt zusätzlich zu der bisherigen Entlastung
der Schulleitungen allen Schulen zugute.
Wir wollen einen fairen Wettbewerb der Schulen.

Aber als einzige Schulform hat bisher die Gesamtschule neben all diesen allgemeingültigen
Kriterien für die Schulleitungsentlastung zusätzlich
0,25 Wochenstunden Schulleitungspauschale pro
Lehrerstelle erhalten.
Das wollen wir doch einmal festhalten. Wir wollen
auch festhalten, dass diese zusätzlichen Wochenstunden, die der Gesamtschule gewährt worden sind und noch gegeben werden, in der Summe 120 Lehrerstellen im Land Nordrhein-Westfalen entsprechen.

Auszug aus Plenarprotokoll 14/46, S. 5188f.

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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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