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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Reden

Rede vom 31.05.2006

Neue Lehrstellen gegen Unterrichtsausfall - keine statistischen Fingerübungen

"Herr Präsident!
Sehr geehrte Damen und Herren! Gestatten Sie
mir eine Vorabbemerkung, sehr geehrte Frau Kollegin Schäfer. Auch wenn Sie sich bei diesem Antrag wegducken: Sie können wahrlich nicht verbergen, dass Sie seit Beendigung Ihrer eigenen
Amtszeit als Ministerin in eine völlig neue Haut
geschlüpft sind. Das kann Ihnen so schnell keiner
nachmachen, wie Sie nun seit einem Jahr permanent ihre frühere eigene Politik infrage stellen, Frau Schäfer. Was für Sie als Ministerin richtig war, hat für Sie als Oppositionspolitikerin längst keine Gültigkeit mehr.

Vizepräsident Dr. Michael Vesper: Frau Abgeord-nete Pieper-von Heiden, Frau Schäfer fühlt
sich durch Ihre Ausführungen zu einer Zwischen-frage angeregt. Wollen Sie die zulassen?

Ingrid Pieper-von Heiden (FDP): Wenn Sie sofort
meine Zeit anhalten, dann ja.
Vizepräsident Dr. Michael Vesper: Das mache
ich sofort. Selbstverständlich. – Frau Schäfer, bitte.

Ute Schäfer (SPD): Verehrte Frau Kollegin, wo
ducke ich mich denn weg?

Ingrid Pieper-von Heiden (FDP): Sie ducken
sich weg, Sie reden heute nicht zu diesem Antrag,
Sie als Sprecherin lassen dazu reden, weil Sie
ganz genau wissen, dass Sie in Ihrer Rolle als
Exministerin noch in der Verantwortung früherer
Zeiten stehen. Ich möchte Ihnen dazu noch sagen: Nur Wendehälse, nicht Erkenntnisträger legen innerhalb kürzester Zeit einen solchen Paradigmenwechsel hin.
Bei diesem Antrag ist völlig neu, dass Sie Unterrichtsausfall nicht wie früher verschleiern, sondern aufdecken wollen. Das ist neu für Sie. Sie wollten Unterrichtsausfall immer verschleiern.
Aber eine Statistik allein verhindert keinen Unterrichtsausfall. ..."

Auszug aus Plenarprotokoll 14/31, S. 3392ff.

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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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