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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Reden

Rede vom 06.07.2005

Geplante übereilte Abschaffung des Faches "Naturwissenschaften" stoppen - Parteitaktische Blockierung gefährdet die Stärkung naturwissenschaftlicher Bildung

"Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Atkionismus ist es nicht, das integrierte Fach ´Naturwissenschaften´durch Verordnung zurückzunehmen. Aktionismus war es, das Schulgesetz - besonders auch in diesem Punkt - durchzupeitschen.

(Beifall von FDP und CDU)

Denn von welcher Situation haben wir auszugehen? Was hat Sie in allererster Linie dazu bewogen, dieses integrierte Fach ´Naturwissenschaften´einzufordern? Sie sprechen von vernetztem Denken, von vernetztem Handeln und davon, Gesamtzusammenhänge zu sehen. Ja, schön und gut; aber das war es nicht, was Sie dazu geführt hat.
Ich sage Ihnen, warum Sie das so beschlossen haben. Sie haben das so beschlossen, weil...

Vizepräsidentin Angela Freimuth: Frau Kollegin Pieper-von Heiden, gestatten Sie eine Zwischenfrage der Kollegin Schäfer?

Ingrid Pieper-von Heiden: Sie möge mir erst einmal zuhören - anschließend gerne.

(Sylvia Löhrmann (Grüne): Wir haben doch schon zugehört!)

- Ja. Aber das, was jetzt unangenehm wird, wollen Sie nicht hören. Hören Sie zu! - Sie haben das beschlossen, weil wir so viel fachfremden Unterricht haben. An den Hauptschulen werden 40 % des Chemieunterrichts, 35 % des Biologieunterrichtes und 42 % des Physikunterrichts nicht von Fachlehrern erteilt.
..."

(Auszug aus Plenarprotokoll 14/3, S. 74)

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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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