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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Reden

Rede vom 02.02.2006

Mitspracherecht der Kommunen

"... meine aufgeregten Kolleginnen und Kollegen von SPD, ich frage mich, ob Sie jeden einzelnen Eckpunkt des neuen Schulgesetzes in Antragsform gießen wollen.

(Zurufe von der SPD)

Dann müssen Sie sich zum neuen Schuljahr beeilen, denn es gibt einige. Das ist zwar Ihr unangefochtenes Recht, dennoch auch in diesem Fall, wie auch schon zuvor bei anderen Anträgen, nicht wirklich seriös, da Sie mit Ihrem Antrag erneut zu suggerieren versuchen, die neue Landesregierung stelle die Gestaltungsrechte vor Ort infrage.

Das Gegenteil ist der Fall.

Die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen gehen einen Riesenschritt weiter, als Sie
überhaupt zu denken bereit waren. Wir beziehen
die direkt Betroffenen nämlich ein und überlassen
ihnen künftig die so wichtige Entscheidung der
Besetzung der Schulleitung.

(Beifall von der FDP)

Wohlgemerkt: Es handelt sich dabei um die Auswahl unter formal gleich Qualifizierten. Das wird
durch das Bewerbungsverfahren im Vorfeld sichergestellt. Eine Führungspersönlichkeit muss allerdings auch zum Geist einer Schule passen. Dabei kommt es neben hoher fachlicher Quali-fikation auch auf zusätzliche weiche Faktoren an. Ein sorgfältig abgerundetes Bild wird künftig bei der Wahl im Vordergrund stehen und nicht etwa, wie es schon einmal vorgekommen sein soll, das eventuell vorhandene Parteibuch eines Bewerbers entscheidend sein...."

(Auszug aus Plenarprotokoll 14/20, S. 2036f.)

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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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