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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Reden

Rede vom 04.05.2007

Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung

"... Sehr geehrte Frau Asch! Das, was Sie gesagt haben, kann so nicht stehenbleiben. Es ist unglaublich, welcher Zirkus in den letzten Wochen von der Opposition insbesondere bezüglich der Sprachstandserhebung für Vierjährige veranstaltet wird. Es ist nicht fassbar, dass viele wie aufge-scheuchte Hühner herumlaufen, weil wir, die Landesregierung,

(Zuruf von der SPD: Welches Amt bekleiden
Sie eigentlich in der Landesregierung?)

ein valides Verfahren gefunden haben, vierjährige
Kinder auf ihre Sprache hin zu testen. Es ist unverantwortbar, Frau Asch, dass Sie erneut in die
Öffentlichkeit streuen, wir würden Erzieherinnen
nicht ernst nehmen.

Warum machen wir das Verfahren so, wie wir es
machen, nämlich unter Beteiligung von Lehrern?
– Sie wissen ganz genau, dass wir eine vorgezogene Schulpflicht herstellen mussten, um wirklich alle Kinder zu erreichen. Wenn es Ihnen egal ist, dass diese 4 % der Kinder, die keine Kindertagesstätte besuchen und von denen an die 20 % mit Migrationshintergrund sind, nicht erreicht werden, dann kann ich nur sagen:
Nicht aufgepasst! – Genau diese Kinder haben nämlich später in der Schule ihre Sprach-schwierigkeiten, kommen nicht mit, können nicht aktiv am Unterricht teilnehmen und haben so von Anfang an überhaupt keine faire Chance. ..."

(Auszug aus Plenarprotokoll 14/59, S. 6584f.)

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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

Weiterbildung