Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 13.12.2011:

Pieper-von Heiden: FDP begrüßt Konzept zum Erhalt kleiner Grundschulstandorte

„Grundschulen stellen einen gesellschaftlichen Anker dar. Junge Familien meiden Orte ohne Grundschulangebot. Mit der Schließung der letzten Grundschule in einer Gemeinde würde deren Zukunftsfähigkeit infrage gestellt“, erklärt Ingrid Pieper-von Heiden, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion anlässlich der Vorstellung des Konzepts der Landesregierung zum Erhalt wohnortnaher Grundschulen. Gerade für die kleinsten Schüler muss eine Schule wohnortnah und eigenständig zu erreichen sein.

Die FDP-Landtagsfraktion hat sich daher bereits in der Vergangenheit für den Erhalt eines flächendeckenden Grundschulangebots stark gemacht. „Die Absenkung des Klassenfrequenzrichtwertes an Grundschulen und eine Fortführung einzügiger Grundschulen als eigenständige Schulen weisen in die richtige Richtung. Auch flexiblere und attraktivere Regelungen für Teilstandorte können einen Beitrag zum Erhalt wohnortnaher Angebote leisten“, bewertet Pieper-von Heiden die vorgestellten Eckpunkte. „Die FDP wird den angekündigten Gesetzesentwurf umfassend prüfen und das weitere Verfahren konstruktiv begleiten“, erklärt Pieper-von Heiden. Bei der Weiterentwicklung des Grundschulangebots müsse die Qualität der individuellen Förderung im Mittelpunkt stehen. Aus Sicht der FDP sollte ein jahrgangsübergreifender Unterricht an Grundschulen die Ausnahme bleiben. „Um die Qualität der individuellen Förderung zu sichern, ist hierbei ein konsequenter Ausbau der Lehrerfortbildung unverzichtbar“, fordert die FDP-Bildungsexpertin. Die FDP-Landtagsfraktion hatte der Entwicklung eines Konzepts zum Erhalt von Grundschulstandorten im Landtag zugestimmt.
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