Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 26.09.2011:

Pieper-von Heiden: Grundschulen sind für Kommunen unverzichtbar

„Die Schließung letzter Grundschulstandorte in einzelnen Orten oder auch Ortsteilen bedeutet für Kommunen eine existentielle Bedrohung. Junge Familien meiden Wohnorte ohne wohnortnahes Grundschulangebot. Unter liberaler Regierungsverantwortung wurden große Anstrengungen zum Erhalt eines wohnortnahen Schulangebots umgesetzt. Da ausgerechnet die Grünen diesen Punkt im Landtag unlängst massiv kritisiert haben, sind vermehrte Grundschulschließungen unter Rot-Grün zu befürchten“, sagt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Ingrid Pieper-von Heiden, anlässlich der Vorstellung eines VBE-Gutachtens.

Gerade im ländlichen Raum seien die Kommunen von rückläufigen Schülerzahlen besonders betroffen. „Die grundsätzliche Forderung des VBE nach einer Absenkung der Mindestklassengrößen an Grundschulen ist richtig. Wir müssen die Demographiegewinne mit Augenmaß für eine realistische Absenkung der Klassengröße und der Mindestklassengröße verwenden. Um auf die besonderen Anforderungen in ländlichen Kommunen zu reagieren, sollte es dort einen Lehrerstellenzuschlag zur Bildung kleinerer Klassen geben“, erklärt Pieper-von Heiden. „CDU, SPD und Grüne haben sich problemlos auf kleine Klassen an Sekundarschulen verständigt. Eine weitere Absenkung der Klassengrößen an Grundschulen bleibt zunächst leider ein vages Zukunftsversprechen. Diese Ungleichbehandlung ist ein Fehler. Gerade bei den Kleinsten werden die Grundlagen für den späteren schulischen Erfolg gelegt.“
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