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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 08.06.2011:

Pieper-von Heiden: Wohnortnahes Grundschulangebot ist wichtig

Der Erhalt eines wohnortnahen Schulangebots im ganzen Land ist für die FDP von großer Bedeutung. „Rückläufige Schülerzahlen bedrohen jedoch immer stärker den Erhalt von Grundschulen im ländlichen Raum. Es ist wichtig, dass auch zukünftig kleinere Kommunen nicht ausbluten und ein Grundschulangebot für Kinder und Eltern vorhalten können“, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden.
Deshalb fordert die FDP eine umfassende Bestandsaufnahme der Situation der Grundschulen im Land und hat eine entsprechende Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet. In den letzten Jahren seien unter Regierungsbeteiligung der FDP die Anforderungen an die Klassenbildung an Grundschulen großzügig ausgelegt worden. Nun gebe es vermehrt Rückmeldungen von Eltern und Kommunen, dass die rot-grüne Landesregierung die Spielräume bei der zur Klassenbildung notwendigen Schülerzahl eng auslegt. „Wir müssen auch künftig in kleinen Kommunen ein Grundschulangebot sichern. Dabei könnte die Absenkung der Mindestklassengröße im ländlichen Raum als Möglichkeit geprüft werden. Wegen der desolaten Landesfinanzen muss dabei aber die benötigte Lehrerstellenzahl im Blick behalten werden, um den Landeshaushalt nicht zu überfordern.“

Dazu fordert Pieper-von Heiden in der Kleinen Anfrage an die rot-grüne Landesregierung einen detaillierten Überblick über die Situation an nordrhein-westfälischen Grundschulen. „Auf einer solchen soliden Datenbasis kann die Politik dann sinnvolle Entscheidungen treffen.“ Die Schulexpertin möchte von der Ministerin wissen, wie viele Grundschulstandorte gegenwärtig in der 1. Klasse einzügig sind. Darüber hinaus fragt Pieper-von Heiden, wie viele Grundschulen – gerade im ländlichen Raum – zum Beispiel von einer Absenkung der Mindestklassengröße von 18 auf 15 Schüler betroffen wären. Dabei interessiert die Bildungsexpertin insbesondere, wie viele Lehrerstellen für eine solche Absenkung und damit
den weiteren Erhalt von Grundschulen benötigt würden. „Wir müssen in den nächsten Jahren die finanziellen Möglichkeiten des Landes und den umfassenden Erhalt wohnortnaher Grundschulangebote bestmöglich miteinander in Einklang bringen.“
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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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