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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 21.01.2011:

Gemeinschaftsschule schwächt benachbarte Schulen

Zur Genehmigung weiterer 16 sogenannter Gemeinschaftsschulen durch Schulministerin Löhrmann erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden:

„Bei rückläufigen Schülerzahlen werden die `Gemeinschaftsschulen` Schüler aus anderen Schulen abziehen. Darüber kann auch nicht hinwegtäuschen, dass die Schulministerin einen der Anträge mit der Begründung nicht genehmigt hat, ein anderer Schulstandort sei betroffen. Dass alleine sechs der sogenannten Gemeinschaftsschulen aus bestehenden Hauptschulen entstehen, zeigt deutlich, dass zwangsläufig um weitere Schüler geworben werden muss. Dies beeinträchtigt und beschädigt benachbarte Schulen. Wie an diesen Gemeinschaftsschulen auch vermeintliche „gymnasiale Standards“ umgesetzt werden sollen, bleibt unklar. Die FDP sieht daher mit Sorge, dass die differenzierten Bildungsgänge preisgegeben werden und eine individuelle Förderung der Kinder Schaden nehmen wird. Schulministerin Löhrmann hat Gespräche zur Änderung des nordrhein-westfälischen Schulgesetzes im Laufe der nächsten Monate angekündigt. Ich erwarte gespannt, mit welchen Vorschlägen für eine Umgestaltung des Schulgesetzes die Ministerin für Schule und Weiterbildung an die FDP herantreten wird.“
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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

Weiterbildung