Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 21.01.2011:

Quoten helfen Frauen nicht

Zu den Äußerungen der NRW-Wissenschaftsministerin gegen die Einführung einer Frauenquote an nordrhein-westfälischen Hochschulen erklärt die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion NRW, Ingrid Pieper-von Heiden:

„Die FDP-Landtagsfraktion spricht sich seit Jahren gegen die Einführung einer Frauenquote an Hochschulen aus. Gesetzliche Zwangsquoten berücksichtigen weder den Willen der Frauen, noch kann man durch eine gesetzlich verordnete Quantitätssteigerung auch gleichzeitig die Qualität von Forschung und Lehre grundsätzlich verbessern.
Zwangsquoten legen darüber hinaus den Frauen Steine in den Weg, die es bereits an die Spitze der Wissenschaft und in die Führungspositionen an den Hochschulen ohne Quote geschafft haben. Denn Quotenregelungen führen zum ‚Verkauf‘ unter Wert und zu Akzeptanzproblemen. Die Devise muss lauten, diese erfolgreichen Frauen zu fördern und nicht deren Erfolgsweg zu hemmen. Denn je erfolgreicher sich diese Frauen aus sich selbst heraus präsentieren können, umso hilfreicher ist dies für diejenigen Frauen, die am Anfang des Weges stehen. Wir Liberale wollen keine klischeebehafteten Quotenfrauen, sondern gut ausgebildete, selbstbewusste und erfolgreiche Frauen, die keiner Quote bedürfen. Der weibliche Nachwuchs in Wissenschaft und Forschung braucht weibliche Vorbilder. So können wir in der Tat mehr Frauen für die noch männerdominierten Fachbereiche an den Hochschulen gewinnen. Hierzu sind die Programme zur Gewinnung des weiblichen Nachwuchses in Technik und Forschung ebenso wichtige Bausteine. Dass die Ministerin diese Lebenswirklichkeiten nun tatsächlich auch erkannt hat und ihre Politik hiernach ausrichten möchte, freut mich sehr. In dieser Hinsicht kann Ministerin Schulze mit der Unterstützung der FDP rechnen.“
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