Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 12.01.2011:

Pieper-von Heiden: Es kreißte der Berg und gebar eine Maus

Zu dem neuen schulpolitischen Konzept der CDU erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden:
„Das schulpolitische Konzept der CDU ist kein großer Wurf. Allerdings ist positiv zu bewerten, dass die Union zukünftig auch Verbundschulen in Städten und eine Zweizügigkeit bei Schulverbünden zulassen will. Auch die Gründung von zweizügigen Gymnasien ist sinnvoll.

Dies stärkt den Erhalt der Vielfalt der Schulangebote in den Kommunen. Die FDP teilt zudem das Ziel, kontinuierlich kleinere Klassen zu bilden, um die Kinder besser individuell zu fördern. Die Tragweite der Vorstellungen der CDU ist jedoch unrealistisch. Die genannten Mindestklassengrößen sind mittelfristig weder finanzierbar noch stehen hierfür ausreichend Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung. Ein einfacher Verweis auf rückläufige Schülerzahlen ersetzt kein umfassendes Finanzierungskonzept.
Für die FDP ist entscheidend, dass Schulvielfalt in den nordrhein-westfälischen Kommunen erhalten bleibt. Dabei bilden die Gymnasien eine unverzichtbare Säule unseres Schulsystems, die von SPD und Grünen nicht beschädigt werden darf. Wichtig ist zudem, dass Verbundlösungen künftig nicht nur für Hauptschulen, sondern auch für Realschulen attraktiv sein müssen. So ist es möglich, im Konsens auf die demographischen Entwicklungen zu reagieren. Hierbei ist es richtig, dass sich die CDU bewegt, aber es könnte durchaus ein bisschen energischer sein.“
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