Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 20.12.2010:

Pieper-von Heiden: Umbenennung der Schulformen stiftet Verwirrung

„Die CDU stiftet mit einer Politik der Umbenennung von Schulformen lediglich zusätzliche Verwirrung“, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden zu den Ergebnissen des schulpolitischen Kongresses der CDU-Fraktion. Die Union spreche von einer Aufbauschule als neuem Namen für die Hauptschule. „Im von der CDU mitverabschiedeten Schulgesetz bedeutet die Aufbauschule aber einen Zusammenschluss zwischen Hauptschule und Gesamt-schule. Die Verbundschulen aus Haupt- und Realschulen sollen in Auf-baurealschulen umbenannt werden, die dann neben den Realschulen bestehen. Eine weitere Säule bilden die Gesamtschulen. Was will die CDU denn nun?“, fragt Pieper-von Heiden.

„Nach Auffassung der FDP werden sich vermehrt Hauptschulen, Realschulen und Gesamtschulen unter Wahrung differenzierter Bildungsgänge zusammenschließen. Von solchen Zusammenschlüssen muss allerdings auch jede betroffene Schule profitieren, so dass ein Verbund zum Beispiel für Realschulen keine „Zwangsveranstaltung“ wird. Hierzu bildet das FDP-Modell der Regionalen Mittelschule (Differenzierte Regionalschule) ein hervorragendes Angebot. In der Schullandschaft der Zukunft bleibt das Gymnasium auf jeden Fall als eigenständige Schulform erhalten und muss weiter gestärkt werden. „Ein zukunftsfähiges und qualitativ hochwertiges Schulangebot in Nordrhein-Westfalen wird sich immer mehr auf ein Zweisäulenmodell hinbewegen“, ist Pieper-von Heiden überzeugt.
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