Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 28.10.2010:

Pieper-von Heiden und Romberg: Männergesundheit muss vermehrt thematisiert werden

Zu den Äußerungen des Landesvorsitzenden der Grünen zum Männergesundheitsbericht erklären die frauenpolitische Sprecherin, Ingrid Pieper-von Heiden, und der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Stefan Romberg:

„Der Männergesundheitsbericht bestätigt voll und ganz unsere Auffassung, dass im Bereich der Männergesundheit wesentlicher Nachholbedarf besteht. Genderorientiert heißt, sensibel zu sein, für die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Gesundheitspolitik. Insbesondere unsere Anhörungen im Landtag haben ergeben, dass nicht der Bereich "Frauen und Gesundheit" der verbesserten Entwicklung bedarf, sondern vielmehr der Bereich der männerspezifischen Angebote, da dieser über Jahre und Jahrzehnte - und damit bedingt durch rot-grüne Politik - sehr vernachlässigt wurde. Rot-Grün hat im Gesundheitsbereich eine geschlechterspezifische Politik mit einer reinen Frauenpolitik verwechselt. Liberale Konzepte gerade im Gesundheits- und Präventionsbereich waren von jeher geschlechterspezifisch angesetzt. Es ist äußerst schade, dass Rot-Grün nun wieder zurückrudert und sich im Gesundheitsbereich auf die Förderung von Frauen beschränkt und nicht den Fokus auf die allgemeine Gleichstellung legt. Dass jetzt der grüne Landesvorsitzende offensichtlich dieses Manko rot-grüner Politik erkannt hat, freut uns sehr. Wir sind gespannt, ob er mit seiner Ansicht auch bei der Ministerin Gehör findet."
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