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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 18.10.2010:

Pieper-von Heiden: Quoten helfen Frauen nicht und schüren Vorurteile

Zu der erneut entfachten Diskussion um eine Quotierung der Aufsichtsratsgremien, äußert sich die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion NRW, Ingrid Pieper-von Heiden, wie folgt:

„Die mangelnde Repräsentanz von Frauen in Aufsichtsräten kann nicht durch staatlichen Zwang gelöst werden. Der Ruf nach der Quotenregelung ist völlig ungeeignet, um die Position der Frauen in Führungsgremien zu stärken. Deshalb lehnt die FDP eine derartige Quotenregelung ab. Aus Sicht der Freien Demokraten führt eine derartige gesetzliche Vorgabe zu erheblichen Akzeptanz- und Integrationsproblemen. Sie schürt Vorurteile, gerade auch gegen die Frauen, die ohne Quotenregelung ihren Weg gemacht hätten oder bereits gemacht haben. Darüber hinaus ist führen die Grünen immer wieder Norwegen als Vorbild für eine 40-Prozent-Quote in den Kontrollgremien der börsennotierten Unternehmen an. Dies ist jedoch zu kurz gedacht: Deutschland und gerade Nordrhein-Westfalen lassen sich nicht mit Norwegen, einem Land das nahezu Vollbeschäftigung aufweist, vergleichen und dies als Vorbild zu nehmen hieße, auch mit der Androhung der Auflösung der Aktiengesellschaft im Falle einer Zuwiderhandlung zu agieren. Dies kann nicht Sinn und Zweck einer zukunftsorientierten Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik sein.“
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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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