Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 06.10.2010:

FDP-Fraktion steht geschlossen zu „Medizinischer Fakultät OWL“

Die FDP-Landtagsfraktion hat sich einstimmig für die Errichtung einer „Medizinischen Fakultät OWL“ am Universitätsstandort Bielefeld ausgesprochen. Damit sei die FDP die erste Fraktion, die sich geschlossen hinter das wichtige Projekt stellt, betonen Kai Abruszat und Ingrid Pieper-von Heiden, die FDP-Abgeordneten aus Ostwestfalen-Lippe.

"Eine medizinische Fakultät in Bielefeld stärkt die Region Ostwestfalen-Lippe einerseits und hilft andererseits den zunehmenden Ärztemangel in NRW zu bekämpfen", sagt Abruszat. Vom Ärztemangel wird die Region Westfalen-Lippe nach Angaben der Ärztekammer besonders stark betroffen sein. Umso notwendiger sei es, in dieser Region einen Medizinstudiengang einzurichten und damit junge Ärzte rechtzeitig in die Region zu holen. Die Liberalen befürworten dabei eine Neuausrichtung der Medizinerausbildung mit starkem Praxisbezug und enger Verzahnung mit den Kliniken in der Region.

„Das Bielefelder Modell ist weniger verschult und verfolgt einen besonders praxisnahen Ansatz, um junge Menschen für die kurativen Tätigkeiten zu begeistern“, erklärt Ingrid Pieper-von Heiden. Pro Jahr könnten in Bielefeld 200 Studierende aufgenommen werden. Damit helfe eine medizinische Fakultät die Herausforderungen des doppelten Abiturjahrgangs zu meistern. Auch unter Berücksichtigung der regionalen Verteilung von Medizin-Studienplätzen in Nordrhein-Westfalen wäre Bielefeld ein guter Standort. Denn bisher gebe es fünf medizinische Fakultäten im Rheinland, aber nur zwei in Westfalen-Lippe, betont Abruszat.

Die FDP-Fraktion fordert die gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder auf, das Sonderprogramm zum temporären Ausbau der Aufnahmekapazitäten in der Humanmedizin in den Jahren 2011 bis 2016 zu beschließen und so die Einrichtung einer medizinischen Fakultät in OWL zu unterstützen. „Die Unterstützung für eine medizinische Fakultät in Bielefeld ist in der gesamten Region parteiübergreifend sehr groß“, sagt Abruszat. Jetzt zeige sich wer wirklich mit Nachdruck für die Region OWL eintrete. Abruszat: „Die FDP lädt die anderen Fraktionen und die Landesregierung ein, sich der Forderung anzuschließen und sich für die Umsetzung einzusetzen.“
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