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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 21.07.2010:

Pieper-von Heiden: Kinder individuell fördern, aber nicht überfordern

Zu den aktuellen Äußerungen von Schulministerin Löhrmann zur Bil-dungspolitik in NRW erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden:

"Möglichst alle Kinder in Nordrhein-Westfalen sollten ohne eine Klas-senwiederholung ihren Schulabschluss erreichen. Das ist erklärtes Ziel der FDP. Um dies zu erreichen, bedarf es aus Sicht der FDP individueller Förderung und der passenden Schulform. In den vergangenen Jahren hat die Koalition aus FDP und CDU in NRW auf diesem Weg bereits deutliche Fortschritte erzielt. Das scheint Rot-Grün aus ideologischen Gründen zu ignorieren. Mit dem angekündigten Verbot der Klassenwie-derholung hilft die grüne Schulministerin keinem einzigen überforderten Kind, sondern löst allenfalls Lernblockaden aus.

Noch verheerender wird sich jedoch das von der grünen Ministerin ange-kündigte Verhindern eines Schulwechsels auswirken. Kinder sollen dem-nach künftig an einer Schule zwangsweise zu einem Abschluss geführt werden. Selbst dann, wenn sie sich jahrelang durch die Schule quälen müssen, weil sie überfordert sind. Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Das kann man nicht per Gesetz verbieten. Im gegliederten Schulsystem gibt es immer den Weg nach oben, keine Schullaufbahn endet in der Sackgasse.

Dass die neue Schulministerin in ihrer ersten Amtswoche ausgerechnet die erfolgreichste Schulform Gymnasium angreift, zeugt von äußerster Nervosität. Löhrmann scheint krampfhaft bemüht, das Gymnasium zu diskreditieren."
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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

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Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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