Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 26.02.2010:

Begabungsgerechtes Bildungssystem weiterentwickeln

"Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass längeres gemeinsames Lernen unseren Schülern nützt", betont Ingrid Pieper-von Heiden, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion und erklärt Forderungen nach längerem gemeinsamen Lernen eine Absage. Großes Verständnis hat die FDP für den Wunsch der Eltern, ihren Kindern den Zugang zu einer gymnasialen Oberstufe zu ermöglichen. "Die Schüler aller Schulformen haben bereits jetzt eine Option, eine gymnasiale Oberstufe zu besuchen. Die Durchlässigkeit ist im nordrhein-westfälischen Schulsystem gegeben", unterstreicht Pieper-von Heiden. Um jeden Schüler bestmöglich zu fördern, wollen die Freien Demokraten das begabungsgerechte und differenzierte Bildungssystem weiterentwickeln. "Hierfür wollen wir zukünftig neue Modelle der organisatorischen und pädagogischen Zusammenführung von Haupt-, Real- und Gesamtschulen ermöglichen, wenn die Gremien der beteiligten Schulen und ihre Träger entsprechende Beschlüsse fassen."

Zur Debatte um die Neugründung von Gesamtschulen betont Pieper-von Heiden, dass für eine Neugründung nachgewiesen werden müsse, dass es dauerhaft genügend Schüler für eine Sekundarstufe II gibt. "Zur Errichtung einer neuen Gesamtschule gehört nach gegenwärtiger Rechtslage zwingend auch die planerische Berücksichtigung der Oberstufe."
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