www.fdp.de
Logo

Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 05.02.2010:

Genitalverstümmelung muss konsequent bestraft werden

Zum "Internationalen Tag gegen weibliche Genitalbeschneidung" am 6. Februar erklärt die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden:

"Genitalverstümmelung ist eine scheußliche physische wie psychische Menschenrechtsverletzung, die durch kulturelle oder soziale Traditionen nicht zu rechtfertigen ist und geächtet werden muss. Deutschland und gerade Nordrhein-Westfalen muss als Zuwanderungsland immer wieder deutlich hervorheben, dass solche Misshandlungen in unserer rechtsstaatlichen Demokratie nicht geduldet werden und mit der ganzen Härte des Rechtsstaates bestraft werden. Neben der Ächtung der Täter und deren Bestrafung, müssen aber vor allem die betroffenen Frauen und Mädchen in den Fokus gerückt werden. Sie leiden ihr Leben lang unter schweren physischen und psychischen Problemen.

Die FDP-Landtagsfraktion NRW setzt daher auf ein konsequentes und optimiertes Hilfesystem für die betroffenen Frauen. Gesamtgesellschaftliche Aufklärung und Sensibilisierung sind hierbei Ausgangs- und Ankerpunkt für effektive Hilfen. Deshalb begrüßen wir die vielfach eingeleiteten Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen, wie den "Runden Tisch NRW gegen Beschneidung" der Landesregierung und auch die Aus- und Fortbildungsaktivitäten der Ärzteverbände. Ganz besonders hervorheben möchten wir auch die vielen Verbände, Vereine und Hilfsinstitutionen, die mit ihrem privaten Engagement zur Präventions- und Aufklärungsarbeit wichtige Arbeit leisten. Über ihren guten Zugang zu den gefährdeten oder bereits betroffenen Frauen und Mädchen erbringen sie wichtige Beiträge und Multiplikatorenleistungen. Je mehr Multiplikatoren dieses massive Problem in die Öffentlichkeit bringen, umso größere Zeichen können wir hier setzen und umso besser können wir die Opfer dieser schrecklichen Straftaten unterstützen und weiteren vorbeugen."
Druckversion Druckversion 

Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

Weiterbildung