Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 26.11.2009:

In Lippe, Bielefeld und Paderborn studieren überdurchschnittlich viele Frauen Natur- und Ingenieurswissenschaften

Eine von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegebene Studie "Studium, Berufseinstieg und Beschäftigungssituation von Frauen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften in den EU-Ländern" belegt, dass der Frauenanteil in mehreren Disziplinen an den Universitäten Bielefeld und Paderborn sowie an der Fachhochschule Lippe-Höxter (Ostwestfalen-Lippe) am höchsten in Nordrhein-Westfalen ist.

Die Fachhochschule Lippe und Höxter ist in dem Bericht besonders positiv erwähnt, da hier der Frauenanteil im Fach Informatik bei den Studierenden 37,6% und bei den Studienanfängern 34,8% beträgt. Auch an der Universität Bielefeld beträgt der Anteil der Studentinnen 25,4% und der Anteil der Anfängerinnen 30,1%. Landesweit liegt der Frauenanteil bei den Studierenden bei 13,7%.

Im Fach Physik liegt die Universität Paderborn mit einem Frauenanteil von 30,3% an den Studienanfängerinnen weit über dem Landesdurchschnitt von 21,3 %.

Das Studienfach Architektur ist das meist gefragte Fach der Ingenieurwissenschaften. Auch hier liegt die Fachhochschule Lippe und Höxter mit 63,9% Studentinnen weit über dem nordrhein-westfälischen Schnitt von 54,1%.

Es gibt erhebliche Unterschiede in der Belegung der verschiedenen Fächer innerhalb des Studienbereichs Mathematik und Natur- bzw. Ingenieurswissenschaften. So beträgt der Frauenanteil im Fach Pharmazie 74% und in der Biologie 63,6%. Physik und Astronomie bzw. Informatik haben mit 18,4% bzw. 14,8% die niedrigsten Frauenanteile. Mathematik wird in Deutschland von genauso vielen Männern wie Frauen studiert.
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