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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 04.02.2009:

Einheitsschulen versagen bei der Förderung

Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden, hat die Vorstellung der "Element-Studie" durch Rainer Lehmann im Schulausschuss positiv bewertet. Rainer Lehmann ist Professor für Erziehungswissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin und hat die Element-Studie geleitet. In der Studie wurde das Deutsch- und Mathematikverständnis von Schülern verglichen, die entweder nach Klasse 4 oder Klasse 6 zur weiterführenden Schule wechselten.

"Die Ausführungen von Rainer Lehmann haben noch einmal verdeutlicht: Längeres gemeinsames Lernen fördert die Kinder nicht individuell und begabungsgerecht", erläutert Pieper-von Heiden. Gerade leistungsstärkere Schüler benötigen nach den Ausführungen des Wissenschaftlers zur vollen Entfaltung ihrer Möglichkeiten sehr anspruchsvolle Lernumgebungen. Solche anspruchsvollen Lernumgebungen lassen sich nicht im Rahmen einer Einheitsschule herstellen. Rainer Lehmann stellt fest, dass bildungspolitische Versuche in Deutschland, schulstrukturell den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Lernerfolg abzuschwächen, nicht erfolgreich waren. Ingrid Pieper-von Heiden erklärt hierzu: "Die Ausführungen von Professor Lehmann zeigen, dass wir differenzierte und individuelle Förderung für alle Schüler brauchen, und kein Einheitsschulsystem, das die Leistungsspitze zwangsläufig vernachlässigt."
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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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