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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 20.10.2008:

Informationen von der Detmolder Schulbasis

FDP-Landtagsabgeordnete Pieper-von Heiden spricht mit Lehrern, Schülern und Eltern über die aktuelle Situation

Detmold. Die Lehrerversorgung an den Gymnasien in Ostwestfalen-Lippe ist insgesamt auskömmlich; allerdings ist an einigen Gymnasien ein Ungleichgewicht festzustellen. Während einige Schulen in der Region deutlich besser besetzt seien als der Landesschnitt, klagten andere Gymnasien über andauernden Lehrermangel, räumte die schulpolitische Sprecherin ihrer Fraktion beim Gespräch mit Elternvertretern in Detmold ein. Zuständig für die Zuordnung von Lehrerstellen ist die Bezirksregierung, die auch gehalten ist, für einen Ausgleich zwischen den besser und den schlechter versorgten Gymnasien zu sorgen.

Landesweit, so Pieper-von Heiden, sei es gelungen, den früher sehr weit verbreiteten Lehrermangel in allen Schulformen deutlich zu reduzieren.Seit 2005 habe die Landesregierung 5084 neue Lehrerstellen geschaffen. Im nächsten Jahr kämen 1838 Stellen hinzu. Gleichzeitig habe man die von der alten Landesregierung vorgesehene Streichung von 16.000 Lehrerstellen gestoppt und zudem mehr als 7000 Stellen erhalten, die aufgrund sinkender Schülerzahlen eigentlich hätten gestrichen werden können. Unterm Strich gebe es also im Jahr 2009 rund 30.000 Lehrerstellen mehr als im Jahr 2004 von rot-grün beschlossen. Die Schüler-Lehrer-Relation habe sich dadurch von 18,59 auf 17,06 verbessert. Dieser positive Trend solle fortgesetzt werden: "Wir streben eine durchschnittliche Lehrerausstattung von 105 Prozent an." Derzeit liegt dieser Wert landesweit bei 102 Prozent.

Während ihres Besuchs in Detmold, den FDP-Stadtrats-Fraktionsvorsitzender Thomas Trappmann organisiert hatte, ließ sich Pieper-von Heiden auch über die konkrete Situation in den Schulen der Residenzstadt informieren. Rektor Wolfgang Kohlitz und Konrektorin Friederike Hunke schilderten der Politikerin zum Beispiel den Weg der Realschule I hin zum Ganztagsbetrieb und erörterten mit ihr das Problem von teilweise zu starren Pensionierungsgrenzen bei Lehrern, so dass man auf bewährte, aber noch rüstige Kräfte zu früh verzichten müsse. Im Grabbe-Gymnasium tauschte sich die Abgeordnete mit Schulleiter Walter Hunger und seinem Stellvertreter Werner Klapproth sowie einigen Schülern über die Probleme bei der Umsetzung der verkürzten Schulzeit aus. Pieper-von Heiden betonte dabei, sie sehe die Gestaltung und Vermittlung der künftigen Lehrpläne als Schlüssel zur Lösung vieler aufgetretenen Probleme an. Die Politikerin plädierte außerdem für flexible Lösungen beim Umstieg von Gymnasium und Realschule auf den Ganztagsbetrieb.
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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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