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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 20.04.2007:

Lehrerausbildung mit Besonnenheit reformieren

Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden, hat zu Besonnenheit bei der Reform der Lehrerausbildung geraten. "Bei der anstehenden Reform der Lehrerausbildung ist eine passgenaue Weichenstellung die Kernvoraussetzung für eine dauerhaft gelingende individuelle Förderung aller Schüler, genau so wie das neue Schulgesetz sie vorgibt und konsequent von der FDP-Fraktion im Landtag vertreten wird", erklärte Ingrid Pieper-von Heiden. Dazu gehöre ein neues Rollenverständnis angehender Lehrerinnen und Lehrer, die sich künftig mehr als motivierende pädagogische Begleiter und Berater selbstgesteuerter Lernprozesse sehen müssten als in der zentralen Rolle des Akteurs vor der Klasse.

Drei unverzichtbare Kernbereiche der künftigen Lehrerausbildung, die im Zuge des Bologna-Prozesses organisatorisch in das BA/MA-System eingebettet werden müssen, sind nach Überzeugung der FDP:

• Verknüpfung der Fachwissenschaften mit
umfassenden Elementen der Didaktik, der
Pädagogik, der Psychologie sowie Methoden der
Schülermotivation bereits im Bachelor-Studium
• Erwerb fundierter Diagnose- und
Beratungskompetenzen
• Hochwertige Praxisanteile bereits in den ersten
Semestern mit Blick auf eine entsprechend
verantwortbare Verkürzung der späteren
Ausbildungszeit am Studienseminar

Darüber hinaus müsse die Landesregierung mit Blick auf die Freiheit der Universitäten im Interesse der Qualitätsverbesserung des Unterrichts einen Katalog unverzichtbarer Qualifikationen erstellen - als Richtschnur für angehende Lehrer, welche Seminare für einen erfolgreichen Zugang zum Schuldienst verpflichtend belegt und nachgewiesen werden müssen. "Eine solche Maßnahme macht endlich Schluss mit der Beliebigkeit der Lehrerausbildung, wie wir sie heute haben - wo zwar auch einiges an den Universitäten angeboten, aber zu wenig von den Studenten über das Studium ihrer Fachwissenschaften hinaus angenommen wird", ist Pieper-von Heiden überzeugt.
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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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