www.fdp.de
Logo

Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 15.07.2005:

Freie Grundschulwahl ist Voraussetzung für die individuelle Förderung aller Kinder

Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden, hat ihre Unterstützung bei dem Vorhaben der gelb-schwarzen Landesregierung, die Grundschulbezirksgrenzen aufzuheben, angekündigt. „Schrittweise sollen Eltern die Möglichkeit erhalten, die passende Grundschule für ihr Kind frei wählen zu können.“ So genannte
„Brennpunktschulen“ sollten künftig zusätzliche Ressourcen - etwa kleinere Klassen und sozialpädagogische Fachkräfte - erhalten, um im
Wettbewerb um die besten Konzepte ohne Nachteil antreten zu können.

„Eltern haben künftig die Chance, passgenau für die Bedürfnisse und Talente ihres Kindes eine Grundschule mit entsprechender Profilbildung
wählen zu können“, betonte Pieper-von Heiden. Kinder entwickelten von Beginn an unterschiedliche Interessen und Talente. Je intensiver diese bereits in der Grundschule gefördert würden, umso stärker entwickele
sich die grundsätzliche Motivation bei Kindern, auch die Unterrichtsfelder engagiert zu bearbeiten, die nicht ihre Lieblingsbeschäftigungen und individuelle Stärken berührten. Auf diesem Weg könne der gesamte Lernerfolg verbessert werden.

Unter Rot-Grün seien die Kinder einer Grundschule zwangszugeordnet worden. Dies habe dazu geführt, dass beispielsweise die Talente eines
musisch begabten Kindes nicht ausreichend gefördert worden seien, weil es neben den allgemein verpflichtenden Unterrichtsvorgaben, keine zusätzliche Schwerpunktsetzung in der Musik gab. Dieser Zustand sei nicht länger hinnehmbar. Die FDP-Fraktion werde sich dafür einsetzen,
dass Schulkindern eine individuelle Förderung nach Talent und Neigung zukommen könne. Dies sei aber nur durch Aufhebung der
Schulbezirksgrenzen möglich. Zudem entfalte sich auf diese Weise ein gesunder Qualitäts- und Profilwettbewerb der Schulen untereinander,
ergänzt die FDP-Bildungsexpertin.
Druckversion Druckversion 

Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

Weiterbildung