Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 29.08.2005:

PISA-Ergebnisse nicht länger verschleiern

Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden, fordert die Kultusminister der SPD-regierten
Bundesländer auf, endlich ihre Verschleierungstaktik bei der Bekanntgabe der PISA-Vergleichsdaten aufzugeben. "Diese
Bundesländer verhindern offenbar innerhalb der KMK die Freigabe von PISA-Forschungsergebnissen und machen somit einen Vergleich unter den Leistunen von Haupt-, Real- und Gesamtschulen bei der Auswertung von PISA-E unmöglich." Es dränge sich der Verdacht auf, dass versucht werde, die schlechten Leistungsergebnisse insbesondere von Haupt- und
Gesamtschulen geheim zu halten, vermutet die Bildungsexpertin.

"Um unsere Schülerleistungen endlich auch im internationalen Vergleich einordnen zu können, ist eine Veröffentlichung dieser Vergleichsdaten
unerlässlich. Es reicht nicht aus, wenn die deutschen Bundesländer lediglich gymnasiale Leistungen in den internationalen Vergleich setzen.
Auch in anderen Ländern hat PISA nicht nur auf der Ebene gymnasialer Leistungen stattgefunden", betont Pieper-von Heiden.

Wenn am 3. November tatsächlich nur die Gymnasialergebnisse in den internationalen Vergleich gesetzt würden, bedeute dies, dass die
deutschen Bundesländer indirekt die PISA-Ergebnisse schön färben wollten. Niemand, dem es um valide Vergleichsdaten gehe, auf deren
Grundlage Schulreformen zur Verbesserung der Ergebnisse auf den Weg gebracht werden müssten, dürfe sich gegen einen Vergleich auch der Haupt-, Real- und Gesamtschulen stellen.
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