Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 05.09.2005:

Lehrpläne folgen Fachvorgaben, nicht Werbezwängen

Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden, hat an den Bundesverband der Verbraucherzentralen
appelliert, bei seiner Forderung nach einem Werbeverbot an Schulen Augenmaß zu bewahren. Die Übergänge vom reinen Sponsoring zur
Werbung seien bisweilen zwar fließend, doch bei der desolaten Situation zahlreicher Schulgebäude und Schulsportstätten sei die Unterstützung
zumeist ortsansässiger Unternehmen, die bereit seien, sich mit der regionalen Bildungslandschaft zu identifizieren, unerlässlich.
„Öffentliche Mittel allein können heutzutage den Milliardenrückstau bei Schulsanierungen nicht mehr beheben“, sagte die FDP-Bildungsexpertin.
Daher könne eine von einer Firma gesponserte Sporthalle auch entsprechend benannt werden. Auch sei es zu begrüßen, Wenn Wirtschaftsunternehmen Sommerakademien für Technik und Wissenschaft unterstützen oder die Trikots von Schulsportmannschaften finanzierten – auch wenn die T-Shirts ein Firmenlogo auf dem Rücken tragen würden.

Die Befürchtungen des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Lehrpläne könnten speziell auf Sponsoren zugeschnitten werden, teilt
Pieper-von Heiden nicht. „Lehrpläne folgen selbstverständlich Fachvorgaben und nicht Werbezwängen – daran kann auch ein
international agierendes Unternehmen nichts ändern“, weist Pieper-von Heiden die überzogenen Befürchtungen der Verbraucherzentralen zurück.
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