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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 01.10.2005:

Schluß mit der Angstkampagne von Ute Schäfer!

"Die von Ute Schäfer geführte Angstkampagne gegen die Auflösung von Schulbezirksgrenzen bei Grundschulen hat mit Wahrheit und Klarheit
nichts mehr zu tun: FDP und CDU wollen den Qualitätswettbewerb von Schulen untereinander eröffnen, nicht den Verdrängungswettbewerb. Es
ist doch klar, dass wir flächendeckend ein dichtes Grundschulangebot aufrechterhalten wollen und müssen. Uns geht es darum, dass Schulen
in den Wettbewerb um die beste Bildungsqualität miteinander treten können. Auf diese Weise soll Kindern der Besuch der Grundschule ihrer
(Eltern)-wahl ermöglicht werden, die neben den von allen Schulen zu erfüllenden Kernlehrplänen zusätzlich das passende, besondere Profil für
ihre jeweils individuelle Förderung aufweist. Das müsste endlich auch Ute Schäfer begriffen haben", kritisiert die bildungspolitische Sprecherin der
FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden, die gebetsmühlenartig vorgetragene Elternverunsicherung der früheren Schulministerin.

Bestehende Schulbezirksgrenzen hätten auch bisher nicht verhindern können, dass sich sogenannte "Brennpunktschulen" gebildet hätten,
deren Bildungsqualität der anderer Schulen
"hinterherlaufe". "Genau diese Diskrepanz will die FDP beenden und die benachteiligten Schulen
vor Auflösung der Schulbezirksgrenzen zunächst auf Augenhöhe mit anderen, leistungsfähigeren Grundschulen bringen, und zwar durch kleinere Klassen, zusätzliche Sozialpädagogen oder intensive Sprachkurse", so Pieper-von Heiden. Dies solle bis 2008 gelingen. Erst dann erlange die Aufhebung bestehender Schulbezirksgrenzen
Verbindlichkeit. Wenn Schulträger dies wünschten und keine ausgesprochenen Problemschulen in ihrer Kommune hätten, könnten sie jedoch bereits zum nächsten Schuljahr bestehende Schulbezirksgrenzen aufheben. Zusätzliche Schülertransportkosten entstünden den Kommunen nicht.

"Eltern haben selbstverständlich weiterhin ein erstes Zugriffsrecht auf die nächstgelegene Grundschule ihrer Kommune, wenn sie dies wünschen. Aber sie dürfen eben auch eine andere Schule für ihr Kind wählen, sofern dort genügend Kapazität vorhanden ist. Schulplätze für Kinder aus
anderen Bezirken stehen erst dann zur Verfügung, wenn die Wünsche der am nächsten wohnenden Eltern bedient sind", hebt Pieper-von Heiden die von Ute Schäfer in die Welt gesetzten Unklarheiten auf.
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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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