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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 19.01.2006:

Koalition hat das Wohl der Kinder fest im Blick

Zur Debatte über Elternrechte:

Mit dem neuen Schulgesetz erhalten Eltern künftig eine bessere und sachgerechtere Unterstützung als bislang bei der Wahl der weiterführenden Schule ihres Kindes. "Die Eltern könne sich darauf
verlassen, dass die Koalitionsfraktionen bei der Novellierung des Schulgesetzes die Beratung von Eltern und die Stärkung ihrer Schulmitwirkungsrechte zum Wohle der Kinder fest im Blick haben", betonte die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion,
Ingrid Pieper-von Heiden, heute im Düsseldorfer Landtag. Auch deshalb erhalte das Grundschulgutachten eine größere Verbindlichkeit.
Sofern Eltern von dieser Empfehlung der Grundschule abweichen wollten, würden künftig weitere Expertisen herangezogen. "Zunächst
findet ein eingehendes Beratungsgespräch mit der Grundschule sowie der gewünschten weiterführenden Schule statt", erläutert Pieper-von Heiden das Prozedere. Sofern danach keine Einigung zwischen Schule und Eltern erreicht sei, schließe sich ein dreitägiger Prognoseunterricht mit
bis dahin unbeteiligten Lehrern an. "Der Leistungsstand sowie das Lernpotenzial des Kindes werden dabei bewertet."

Nur wenn die daraus resultierende pädagogische Prognose für das Kind offenkundig von der gewünschten Schulwahl der Eltern abweiche, dann
gebe die Prognose den endgültigen Ausschlag.
"Diese Entscheidung wird zum Wohle des Kindes getroffen, um eine dauerhafte Überforderung und
ein absehbares Scheitern zu vermeiden. Wir wollen den Kindern unnötige Enttäuschung und Demütigungen ersparen", erklärte Pieper-von
Heiden.
Die FDP-Bildungsexpertin betonte, dass das nordrhein-westfälische Schulsystem künftig aber auch durchlässiger werde. Aufgrund guter
Leistungen oder Entwicklungssprüngen könne am Ende jedes Schuljahres eine Empfehlung der Lehrer zum Wechsel eines Kindes in eine höhere Schulform abgegeben werden. "Noch nie war unser
Schulsystem so durchlässig, wie es nach Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes zum nächsten Schuljahr sein wird", sagte Pieper-von
Heiden.
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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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