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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 09.02.2006:

Schwarz-Gelb schnürt Qualitätspaket für Hauptschulen

Für eine grundlegende Stärkung der Hauptschulen in Nordrhein-Westfalen hat sich die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden, ausgesprochen. Rot-Grün habe die Hauptschulen jahrzehntelang vernachlässigt. Die neue
Landesregierung leite nun jedoch eine Kehrtwende ein. "Die schwarz-gelbe Koalition begrüßt, dass die Landesregierung ein Qualitätspaket schnürt, um bessere Chancen für alle Hauptschüler zu schaffen", sagt Pieper-von Heiden. Wichtige Bausteine seien die Schaffung von 50.000
vollwertigen Ganztagsplätzen, 250 dauerhaft eingerichtete Stellen für Sozialpädagogen und 500 zusätzlichen Lehrerstellen für individuelle
Förderung.

Insbesondere der so genannten PISA-Risikogruppe, der zirka 25 Prozent aller Schüler angehören, soll mit der flächendeckenden Schaffung von Ganztagshauptschulen ein konsequentes Bildungsangebot unterbreitet
werden. "Diese Jugendlichen brauchen endlich eine echte Chance zur Teilhabe an Bildung und Ausbildung", betonte Pieper-von Heiden. "Zu
lange wurden die Hauptschulen in NRW von Rot-Grün ins Abseits gestellt und ihnen die Chance genommen, Schüler erfolgreich zu
allgemeiner Berufs- und Ausbildungsreife zu führen." Besonders an sozialen Brennpunkten sei dies nach wie vor eine Herkules-Aufgabe, zu
deren Bewältigung neben großem pädagogischen Engagement der Lehrer auch die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden müssten.
Landespolitik habe die Aufgabe, sozial bedingte Nachteile bei den Bildungschancen abzubauen. In kaum einem anderen Bundesland sei der
Zusammenhang zwischen Bildungsversagen und sozialer Benachteiligung größer als in NRW. "Hier klaffen Anspruch und Wirklichkeit extrem auseinander. Rot-Grün hat es entweder nicht
gekonnt oder gewollt - auf jeden Fall nicht geschafft - diese Schere zu schließen." Die neue Landesregierung habe sich nun auf den Weg
gemacht, dies zu ändern.
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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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