Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 08.03.2006:

Schulgutachten: Elternrechte wahren - Diagnosekompetenz der Lehrer verbessern

Die FDP-Fraktion im Düsseldorfer Landtag sieht sich durch die heutige Sachverständigenanhörung zum Thema 'Elternrechte bewahren' in ihrer
Befürwortung verbindlicherer Grundschulgutachten bestätigt. "Viele Experten haben uns in unserem Vorhaben, verbindlichere Gutachten zu
ermöglichen, bestärkt," erklärte die schulpolitische Sprecherin der FDPFraktion, Ingrid Pieper-von Heiden. So hielt beispielsweise die Vorsitzende des Elternvereins NRW, Regine Schwarzhoff, ein
flammendes Plädoyer für eine größere Verbindlichkeit des Schulgutachtens. Selbst kritische Experten bezeichneten es als ein
"ehrenwertes Anliegen, die Fehlzuweisungen der Kinder an die weiterführenden Schulformen zu minimieren."
Pieper-von Heiden betonte, dass der Wille der Eltern selbstverständlich weiterhin große Berücksichtigung fände. "FDP und CDU werden die
größere Verbindlichkeit des Grundschulgutachtens verantwortungsbewusst umsetzten und in Fällen großer Zweifel und Uneinigkeit zwischen Lehrern und Eltern weitere Instrumente wie den
Prognoseunterricht einschalten." Dieser müsse natürlich so gestaltet werden, dass die Kinder ihn nicht als Prüfungssituation empfänden.
Zudem könne ein späterer Schulwechsel keineswegs als Indiz für die Unzulänglichkeit der Gutachten gewertet werden. "Der Wechsel auf eine
höhere Schulform ist bei entsprechender Weiterentwicklung des Kindes in dem neuen Schulsystem unter Schwarz-Gelb ausdrücklich gewünscht", erklärte die FDP-Bildungsexpertin.

Um sicherzustellen, dass in den allermeisten Fällen das erste Gutachten zum Wohle des Kindes ausfiele, sei allerdings eine größere
Diagnosekompetenz der Lehrer erforderlich.
"Deshalb setzen wir auch auf die Verbesserung der Lehrerausbildung", sagte Pieper-von Heiden.
"Die rot-grüne Vorgängerregierung hat diesen Bereich über Jahrzehnte hinweg vernachlässigt und schwere Versäumnisse zu verantworten."
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