Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 10.05.2006:

Diskussion um Schuluniformen: Einführung einer Schulkleidung ist freie Entscheidung der Schule

Die FDP-Fraktion im Düsseldorfer Landtag will den nordrhein-westfälischen Schulen die Entscheidung über die Einführung von einheitlicher Schulkleidung ermöglichen. "Eine landesweite Vorgabe lehnen wir ab", erklärte die bildungspolitische Sprecherin der FDP, Ingrid Pieper-von Heiden. "Aber wenn sich Schulkonferenzen für eine Schuluniform aussprechen, wenn Eltern, Schüler und Lehrer dafür sind, spricht nichts dagegen." Vor Ort könnten die Vorteile einheitlicher Schulkleidung am Besten beurteilt werden.

Die FDP-Bildungsexpertin ist der Ansicht, dass eine einheitliche Schulkleidung nur dann pädagogische Vorteile entfaltet, wenn die überwiegende Mehrheit der Schüler einer Jahrgansstufe eine solche
Initiative befürwortet. "Deshalb muss die Diskussion intensiv mit den Schülern und Eltern an den Schulen geführt werden." Bei Pilotprojekten,
die von den Schülern mitgetragen wurden, wie beispielsweise an der Realschule Herkenrath in Bergisch-Gladbach, hätte sich die einheitliche
Kleidung sogar positiv auf den Lernerfolg ausgewirkt. "Gerade bei den unteren Jahrgangsstufen kann eine Schulkleidung außerdem die Identifikation mit der Schule fördern", erklärte Pieper-von Heiden. In
Fällen, in denen die Mehrheit der Schüler, Lehrer und Eltern sich von einer einheitlichen Schulkleidung Vorteile für den Schulbetrieb
verspricht, sollte daher die Schulkonferenz einen solchen Beschluss fassen können. "Eine solche Entscheidung sollte dann zumindest für alle
Schüler einer Jahrgansstufe gelten," sagte die FDP-Bildungsexpertin.
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