Pressemitteilungen - Ingrid Pieper-von Heiden

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Pressemitteilungen vom 19.06.2006:

Zur individuellen Förderung im Schulgesetz: Schulgesetz wird allen gerecht.

Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden, hat den Vorwurf der Grünen, das Konzept der
individuellen Förderung im neuen Schulgesetz sei nur eine Floskel, vehement zurückgewiesen. "Für die Grünen ist individuelle Förderung
anscheinend ein Fremdwort", sagte Pieper-von Heiden. "Das erklärt auch, warum wir heute mit einem Schulsystem kämpfen, in dem der
Schulerfolg maßgeblich von der sozialen Herkunft abhängt und 2005 rund 60.000 Schüler sitzen geblieben sind."
Selbstverständlich sei ein Anspruch auf individuelle Förderung im Schulgesetz verankert. "Zum ersten Mal wird damit ein solcher Anspruch gesetzlich festgeschrieben", betonte Pieper-von Heiden. Das neue Schulgesetz werde mit konkreten Maßnahmen zur individuellen Förderung allen Schülern gerecht - sowohl besonders begabten als auch Schülern mit Entwicklungsverzögerungen.
"Für Schüler, die inbestimmten Bereichen Defizite aufweisen, sieht das Schulgesetz beispielsweise Lernstudios an den Grundschulen vor", erklärte die FDPBildungsexpertin.
Darin würden die Schüler in ihren Problemfächern zu bestimmten Zeiten gesondert unterrichtet, mit dem Ziel, ihnen so schnell wie möglich wieder eine erfolgreiche Teilnahme am normalen Unterricht
zu ermöglichen. Dauer und Umfang der Förderung würden dabei für jedes Kind individuell festgelegt und die Lehrkräfte von Sozialpädagogen unterstützt. "Ein Konzept zur Begabungsförderung, das beispielsweise Förderverbünde und den Aufbau einer landesweiten Beratungsstruktur für die Begabungsförderung vorsieht, wird derzeit
erarbeitet", sagte Pieper-von Heiden. Eckpunkte dazu habe die FDPFraktion in einem Antrag erarbeitet, der bereits am kommenden
Donnerstag im Plenum beraten wird.
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