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Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 02.08.2006:

Neues Schulgesetz packt die Probleme an der Wurzel

"Nicht längere gemeinsame Lernzeiten sorgen für bessere Bildungsergebnisse, sondern ein Unterricht mit klaren Lernzielen und
individueller Förderung", erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden, zu den heutigen Äußerungen der ehemaligen Schulministerin Ute Schäfer.
In NRW bleibe es bei vier Grundschuljahren. Diese Festlegung sei nicht aus der Luft gegriffen, sondern basiere auf wissenschaftlichen
Erkenntnissen, die bestätigten, dass für die große Mehrheit der Kinder ein Wechsel um das 9. oder das 10. Lebensjahr entwicklungspsychologisch am günstigsten sei. "Ein Schulformwechsel
in der frühen Pubertät ist dagegen für die meisten Kinder viel schwieriger zu verkraften", erläuterte die FDP-Bildungsexpertin.

Die Kritik Schäfers an dem Konzept 'Versetzung als Regelfall' wies Pieper-von Heiden zurück: "FDP und CDU haben im neuen Schulgesetz bereits festgeschrieben, dass zur Vermeidung des Sitzenbleibens individuelle Förderprogramme für die gefährdeten Schülerinnen und Schüler von der jeweiligen Schule aufgestellt werden, bevor das Kind mit seiner Leistung absackt und nicht erst dann, wenn es bereits sitzen geblieben ist." Dieser 'nacheilende Reparaturbetrieb' sei jedoch typisch für die SPD. Auch zu ihren Regierungszeiten habe diese es über
Jahrzehnte hinweg versäumt, an der Wurzel des Bildungsübels anzusetzen. "Stattdessen wurden immer nur oberflächliche kosmetische Eingriffe an den Schulen vorgenommen", sagte Pieper-von Heiden. "Dies wird sich nun mit Inkrafttreten des neuen schwarz-gelben Schulgesetzes ändern."
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Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

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