www.fdp.de
Logo

Ingrid Pieper-von Heiden

für OWL im Landtag

Pieper-von Heiden: Rot-Grün läutet das Ende differenzierter Bildungsgänge ein

Die individuelle Förderung der Schüler in Klassen mit der gesamten Leistungsspanne vom Förderschüler bis zum hochbegabten Kind wird für Lehrer eine kaum zu bewältigende Herausforderung darstellen. „Dennoch weigert sich die Landesregierung, für alle zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer an Sekundarschulen eine Lehrerfortbildung verpflichtend zu machen. Damit ist ein Qualitätsabbau vorprogrammiert und schon heute sicher, dass Realschulqualität nicht zu halten sein wird“, erklärt die Bildungsexpertin.

Acht beantragte Sekundarschulen und zwei Gesamtschulen sind laut Landesregierung im Anmeldeverfahren gescheitert. „Ein wirklicher Erfolg sieht anders aus. Offenbar wollen in zahlreichen Kommunen viele Eltern diese Schulen nicht“, bilanziert Pieper-von Heiden. In kleinen Gemeinden sei durch die Streichung der Verbundschule aus dem Schulgesetz geradezu ein Zwang zur Errichtung einer Sekundarschule eingeführt worden, um ein weitergehendes Schulangebot zu erhalten.

Gleichzeitig haben CDU, SPD und Grüne die Errichtungsgröße für Gesamt-schulen deutlich abgesenkt und die Sekundarschulen durch eine Vielzahl zusätzlicher Ressourcen privilegiert. „Es ist bezeichnend, dass trotz der unfairen Bevorzugung von Sekundarschulen so viele Schulen im Anmeldeverfahren gescheitert sind. Die Bilanz wäre noch deutlicher, wenn die Genehmigungsvorgaben an mancher Stelle im Verfahren nicht massiv aufgeweicht worden wären“, betont Pieper von Heiden.


Druckversion Druckversion 

Ingrid Pieper-von Heiden


im Plenarsaal des Landtages

Im Gespräch


Ingrid Pieper-von Heiden, Wolfgang Gerhardt

Weiterbildung