- Ingrid Pieper-von Heiden

Zum Internationalen Frauentag am 8. März

Pieper-von Heiden: Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern

(Düsseldorf, 7. März 2012) Die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden, erklärt zum internationalen Frauentag am 8. März:

„Polarisierende Zwangsmaßnahmen wie Quoten in Aufsichtsräten können nicht zu einer echten Verbesserung der Situation von Frauen im Berufsleben beigetragen. Die FDP-Landtagsfraktion setzt sich entschieden für eine leistungsgerechte Entlohnung, Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, bei Aufstieg und Einkommensentwicklung unabhängig vom Geschlecht ein. Wir sollten in erster Linie auf die Stärken der Frauen und ihr Selbstbewusstsein sowie auf gute Bildung und Ausbildung setzen.
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Zum Internationalen Frauentag am 8. März

Pieper-von Heiden: Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern

Die hohen universitären Abschlusszahlen von Frauen zeigen, dass wir bis dorthin auf dem richtigen Weg sind. Was fehlt, ist eine deutliche Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Quotenregelungen für Chefetagen gehen nur die Symptome, aber nicht das Kernproblem an. Wir verlieren die Frauen bereits in einem viel früheren Stadium des Erwerbslebens, meist noch vor dem Einstieg in das operative Management. Wenn schon diese Basis fehlt, können Quoten keine Lösung sein. Oberstes Ziel muss bei allen Ansätzen sein, Gleichstellungsmaßnahmen für Frauen in Zukunft überflüssig zu machen.

Ein weiteres Thema, dass die Politik auch zukünftig im Fokus haben muss, sind effektive Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Hier sind Konzepte gefragt, denn mit der Streuung von Haushaltsgeldern allein trägt man dem Problem nicht genügend Rechnung.“
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