- Ingrid Pieper-von Heiden

Mündliche Anfrage zur Lehrerfortbildung

Pieper-von Heiden: Wie steht es um die Lehrerfortbildung an Sekundarschulen?

(Düsseldorf, 7. Februar 2012) Zur Diskussion um mangelnde Fortbildungsmaßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer an Sekundarschulen erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden:

„Es ist alarmierend, wenn jetzt sogar Lehrerverbände, die bisher Fürsprecher für die Sekundarschulen waren, beklagen, dass sie nicht auf die Herausforderungen des gemeinsamen Lernens an der neuen Schulform vorbereitet sind. Letztlich bedeutet das, dass die Verbände einen massiven Qualitätsverlust in der Bildung an Sekundarschulen befürchten. Die FDP warnt seit Monaten davor, dass die individuelle Förderung sowie die Qualität der Bildung bei der Einführung der Sekundarschule auf der Strecke bleiben.
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Mündliche Anfrage zur Lehrerfortbildung

Pieper-von Heiden: Wie steht es um die Lehrerfortbildung an Sekundarschulen?

Die individuelle Förderung der Schüler in Klassen mit der gesamten Leistungsspanne vom Förderschüler bis zum hochbegabten Kind zu gewährleisten, stellt für die Lehrer eine kaum zu bewältigende Herausforderung dar. Umso dringender ist es deshalb notwendig, dass jeder Lehrer und jede Lehrerin für die speziellen Herausforderungen von integriertem Unterricht gerüstet werden. Aber offenbar unternimmt die Landesregierung nichts. Das haben nun auch die Verbände erkannt. Sie beklagen, dass Lehrer auf den gemeinsamen Unterricht der unterschiedlichen Leistungsniveaus überhaupt nicht vorbereitet sind. Die Landesregierung steht in der Verantwortung, ihre vollmundigen Versprechungen schleunigst umzusetzen. Sonst werden die Kinder einen hohen Preis zahlen müssen, weil sich die Qualität der Bildung verschlechtert.

Die Lehrerverbände haben mit ihren Warnungen vollkommen Recht. Es kann nicht sein, dass man erst munter Schulen genehmigt, die Lehrerinnen und Lehrer dann aber im Regen stehen lässt. Die FDP hat daher die Frage der Lehrerfortbildung für Sekundarschulen auf die Tagesordnung der morgigen Mündlichen Fragestunde gesetzt. Die Schulministerin wird dort Rede und Antwort stehen müssen.“
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