- Ingrid Pieper-von Heiden

Sekundarschulen

Pieper-von Heiden: Qualität der Bildung wird auf der Strecke bleiben

(Düsseldorf, 2. Februar 2012) Zu der Genehmigung von 50 Anträgen für Sekundarschulen erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden:

„Mit der Genehmigung von 50 Sekundarschulen beginnt ein massiver Verdrängungswettbewerb zwischen den Schulen. Er wird durch die absehbare Genehmigung zahlreicher neuer Gesamtschulen noch weiter verstärkt. 21 neue Gesamtschulen sind derzeit bereits beantragt. Davor hat die FDP stets gewarnt. Die Vielzahl der neuen genehmigten Sekundarschulen wird vor allem funktionierende und von Eltern gewollte Realschulen zerschlagen und letztlich auch Gymnasien gefährden. Dieser Effekt wird durch die Gründung kleiner Gesamtschulen zusätzlich beschleunigt.
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Sekundarschulen

Pieper-von Heiden: Qualität der Bildung wird auf der Strecke bleiben

In einer Art Windhund-Rennen gründen Kommunen jetzt Sekundarschulen, die in der Ressourcenausstattung gegenüber Schulformen mit differenzierten Bildungsgängen massiv bevorzugt werden. Die Qualität der Bildung wird dabei durch den verpflichtenden integrierten Unterricht bis mindestens zur Klasse 7 auf der Strecke bleiben. Die individuelle Förderung der Schüler in Klassen mit der gesamten Leistungsspanne vom Förderschüler bis zum hochbegabten Kind stellt für Lehrer eine kaum zu bewältigende Herausforderung dar. Die Sekundarschule wird zwangsläufig hinter dem hohen Niveau des Realschulabschlusses zurückbleiben.“
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